Negativer Raum

Kürzlich habe ich mich wieder auf neues fotografisches Gebiet gewagt – negativen Raum.

Bereits zu meiner Schulzeit, war unser Kunstlehrer stehts davon überzeugt wie wichtiger dieser für ein gelungenes Projekt ist.

Ich würde nicht unbedingt soweit gehen wie er und behaupten daß alles andere Mist ist. Aber er hatte soweit gehend recht, das es sich hierbei um ein klasse Stilmittel handelt. Sei es in der Fotografie oder anderen künstlerischen Bereichen.

Leica D-Lux Typ 109 Explorer Kit

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Die Leica D-Lux Typ 109 ist mittlerweile schon seit einiger Zeit auf dem Markt erhältlich. Dennoch hat sich Leica dazu entschieden, ein Kit mit dieser Kamera zu bilden und sie nochmal zu veröffentlichen.

Der Kamera liegt das gesamte Standardzubehör bei, wie Ladegerät, Akku, 90-Tage Adobe Lightroom, Trageriemen usw. .

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Dem Explorer Kit liegt zusätzlich noch ein roter Trageriemen aus Baumwolle und ein autom. Objektivdeckel bei. Beides ist wie bei Leica üblich sehr hochwertig verarbeitet.

Das die Kleine bereits seit mehr als 2 Jahren auf dem Markt ist, merkt man ihr nur bei sehr genauer Betrachtung an. Sie bietet mit knapp 12 Megapixeln mehr als genug für Ausdrucke bis zum A2 Format. Bis ISO 3200 ist sie absolut brilliant und das Lichtstarke, DC Vario-Summilux 1.7-2.8/10.9-34mm ASPH. (24-75mm), Objektiv ist für fast jede Situationen gewappnet. Der verbaute Bildstabilisator  macht einen verdammt guten Job, durch ihn lassen sich selbst bei 75mm und 1/15s Verschlusszeit noch scharfe Fotos machen.

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Der ISO-Bereich reicht von 100-25000, für eine Kompaktkamera sehr erstaunlich. Ab ISO 1600 nimmt die Bildqualität bereits etwas ab, aber das ist nicht wirklich schlimm da sie durchgehend auf einen sehr hohem Niveau liegt. Bis ISO 3200 hatte ich keine nennenswerten Probleme – selbst bei Ausdrucken bis DIN A3!

 

 

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Auf der Oberseite der Kamera befinden sich zwei Räder, zwei Knöpfe, eine Zoom-Wippe und der Ein-/Ausschalter. Über die beiden Räder lassen sich sehr schnell und effizient die Belichtungszeit und die Belichtungskorrektur einstellen. Neben dem Auslöseknopf, gibt es einen weiteren für eine „intelligente Automatik“ und einen für div. kreative Filter.

Diese lassen sich nach Auswahl auch etwas anpassen, so kann man z.B. beim Filter „Sonnenschein“ die Größe und Position anpassen. Sämtliche Filter habe ich nachfolgend angehangen.

 

Der Blendenring am Objektiv rastet sauber ein und lässt sich, wie das Verschlusszeitenrad, auf „A“utomatik stellen.

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Steht der Blendenring auf A und das Verschlusszeitenrad nicht, ist die Blendenautomatik eingeschallten.

Steht das Verschlusszeitenrad auf A und der Blendenring nicht, dann ist der Verschlusszeitenautomatik aktiv.

Sind beide auf A gestellt, dann ist die Programmautomatik aktiv.

 

Zusammengefasst – Die kleine Kamera ist wirklich erstaunlich!

 

    • Großer ISO Bereich

 

    • Einfache Bedienung

 

    • Guter Zoombereich

 

    • Extrem(!) scharfes, lichstarkes und verzeichnungsfreies Objektiv

 

    • Sehr hochwertig verarbeitet, anders wie sehr viele moderne Digitalkameras

Noch eine kleine Anmerkung.

Ja es gibt Kameras die bieten ein besseres Rauschverhalten bei ISO 6400.

Ja es gibt Kameras die haben einen größeren Sensor als Micro-Four-Third.

Ja es gibt Kameras die sind schneller als 40 Serienbilder in der Sekunde usw….

Aber wie viel brauchen wir den noch? Ausdrucke welche größer als DIN A2 sind? Einen Zoombereich bis 400mm? Eine durchgehende Blendenöffnung von 1:0.95? Kein Signalrauschen bei ISO 25000?

Auch wenn es technisch bessere Kameras gibt, ist die Leica D-Lux Typ 109 eine wahnsinnige Kompakte. Sie reicht selbst bei Laternenlicht nach 22:00 aus um hochbrilliante Fotos zu schießen.

Eines der wichtigsten Merkmale – sie fühlt sich sehr hochwertig an, weit hochwertiger als eine Olympus Pen F, Fuji X100T oder Fuji X-Pro1!

Nachtrag 15.12.2016

Erwähnen sollte man noch die gute Macro Funktion. Bei 28mm kann die D-Lux bis auf 3cm und bei 70mm bis auf 30cm Fokussieren!

Damit hat die „Kleine“ bewiesen, das sie auch in diesem Bereich Punkten kann!

 

Wir gehen Wandern

Das Wandern ist des Müllers Lust,  ist eine Zeile aus dem von Wilhelm Müller geschriebenem Gedicht.

Viele Menschen betreiben das Wandern als modernes „Hobby“.

Ich kann dem auch nicht wiederstehen und gehe oft mit meinem Vater zusammen auf Wanderschaft.

Vorher gehört natürlich eine akribisch Planung dazu –

  • Wo geht es hin?
  • Gibt es Sehenwürdigkeiten?
  • Benötigen wir Proviant?
  • Wie lange brauchen wir für den Hin- und Rückweg?
  • Laufen wir eine bestimmte Route die wir uns zuvor ansehen, oder geht es Querbeet über Stock und Stein?
  • Was sagt der Wetterbericht?

Haben wir die allgemeinen Fragen geklärt, geht es mit meinen Fragen zum Equipment weiter.

  • Welche Kamera nehme ich mit?
  • Reicht mir ein Weitwinkel Objektiv oder doch lieber etwas mehr?
  • Benötige ich Filter?
  • Ein Stativ wäre auch nicht schlecht, oder?
  • …?

Auf der letzten Tour habe ich mich für meine Fuji X100T und meinem Manfrotto Stativ entschieden. Durch den eingebauten ND Filter der Fuji, konnte ich einen separaten Zuhause lassen.

Ich finde sie generell sehr geeignet, für Ausflüge. Mit ihr kann man fotografisch sehr viel abdecken, von Landschaften bis zum Portrait. Selbst für Nahaufnahmen ist sie nicht gänzlich ungeeignet.

Pfaueninsel

Wie aus einem verträumten Märchen entsprungen wirkt die Pfaueninsel, welche im Ortsteil Wannsee mitten in der Havel liegt.

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Mit ihren rund 65 Hektar lädt sie zu ausgiebigen Spaziergängen und zur Entspannung auf der Liegewiese ein.

An einem so märchenhaften Ort, hatte ich  erwartet, dass Dornröschen ihr Haar herunter lässt. Meine Verlobte hielt Ausschau nach einem Prinzen auf einem weißen Schimmel. Am liebsten wären ihr viele kleine Baby Pferde gewehsen.
Das Schimmel wird dunkel geboren, und erst nach zwei bis zwölf Jahren bekommt es das weiße Fell – dies habe ich ihr an dieser Stelle verschwiegen. Manchmal ist es eben besser eine Frau träumen zu lassen.

Leider blieben unsere Träume aus. Dafür haben wir  eine Menge frei laufender Pfauen gesehen. Welch wunderschöne Tiere sie doch sind. Ein buntes Kleid aus Federn ziert ihren leichtfüssigen Gang. Ein wahrhaft schöner Anblick, wenn sie in einer Gruppe um das ehemalige Schloss von der Gräfin Lichtenau stolzieren.
Auch der Rosengarten lädt mit seiner Schönheit zur Entspannung und zu langen Gesprächen ein.

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Für meine Velobte steht es fest, wir brauchen eine Insel mit Schloss und Pfauen.
Mal sehen was der Immobilienmarkt hergibt. Oder ich finde eine auf einem Kleinanzeigen Portal.

Vielleicht träumen Frauen manchmal doch etwas viel….

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Urlaub am Tegernsee

Jeder kennt das Spiel „Ich packe meinen Koffer“. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es eigentlich „Ich packe meinen Kamera-Rucksack“ heißen sollte. So oder ähnlich, fühlt es sich an, wenn meine Verlobte und ich in den Urlaub fahren. Da kommt schon eine ganze Menge an Ausrüstung zusammen. Ob es am Ende wirklich genutzt wird, bleibt offen. Es ist aber besser etwas zu haben und nicht zu nutzen, als etwas nicht zu haben und nutzen zu wollen.

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So finden immer mehrere Objektive, Filter, Akkus und eine Kamera Platz auf der Reise.
Diesmal war es jedoch etwas anders. Ich stellte mich selbst vor die Aufgabe, mit nur zwei Objektiven, einer Kamera, einem Stativ und zwei Filtern los zu gehen.

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Dabei handelte es sich um folgende Gegenstände:

Fuji X-Pro 1
Voigtländer VM 15mm F/4.5 Super Wide Heliar II (in diesem Text bezeichne ich es kurz als Voigtländer 15mm)
Fuji XF 18mm

Hoya Polfilter
Tiffen ND 10 Filter
Manfrotto Stativ

Mit beiden Objektiven macht man nicht viel falsch. Das 18mm Objektiv von Fuji bietet einen schnellen Autofokus und das Voigtländer 15mm eine Abbildungsleistung die seines Gleichen sucht.

Und so begann unsere kleine Reise in die Berge nach Bayern.
Nach nur 9(!) Stunden fahrt, sind wir endlich im beschaulichem Ort Tegernsee angekommen. Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, ging es sofort ins Bett, damit wir am nächsten Tag sofort mit dem Wandern los legen konnten.

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Ja ja, so sind sie – die überheblichen Berliner. Dass der Berg auch steil und nicht asphaltiert ist, haben wir dann auch schmerzhaft festgestellt. Wie sagte mein Lehrer in der Oberschule immer: „Dummheit und Überheblichkeit macht einen Menschen dumm.“ Dafür hatten wir eine Menge zum Lachen und zum Ansehen. Die Landschaft ist wahrhaftig wunderschön. Als Stadtkind ist man jedesmal beeindruckt zu sehen, dass es etwas anderes gibt als Häuser.

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So haben wir uns die Zeit mit Laufen, Wandern, Weißbier, Brezeln und Baden vertrieben. Das hört sich langweiliger an, als es sein kann. Es ist sehr entspannend, einfach alles andere zu vergessen und eine Woche nur Spaß, mit dem Menschen, den man liebt und seiner Kamera, zu verbringen.

Am letzten Tag wollten wir es unbedingt nochmal wissen. Wir sind durch zwei Orte durchgelaufen, um einen Berg zu besteigen, den wir schon die ganze Woche aus dem Hotel beobachtet hatten. Auf der Spitze lag bereits im Oktober Schnee, das wollten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

 

Michél und Lisa-Marie

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Fotoshootings sind eine tolle Sache, um den eigenen fotografischen Horizont zu erweitern. Man kann mit jedem Foto dazu lernen – sei es positiv oder negativ. Auch ich bin dahin gehend keine Ausnahme. Deshalb freue ich mich über jede Anfrage, nach Portraits und nehme viele Gelegenheiten wahr, andere zu fotografieren.

 

 

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So lief es auch mit Michél und Lisa-Marie ab, zwei ehemalige gute Kollegen. Als frisch verliebtes Paar, wollten sie gerne Fotos von sich haben, ohne einen direkten Plan zu haben, wie diese aussehen sollen.

 

 

 

 

 

Fuji XF 18mm F2 R

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Mit 18mm Brennweite fangen zahlreiche Kitobjektive an. Weshalb sollte man sich also ein zusätzliches Objektiv kaufen, welches nur 18mm und keinen optischen Zoom bietet? Klare Antwort: Festbrennweiten sind im Regelfall immer besser als Zoomobjektive.

Der Blickwinkel des Fuji XF 18mm F/2.0 R ist etwas gewagte – man bekommt wirklich sehr viel auf ein Foto. Unschärfe im Hinter- bzw. Vordergrund gibt es nahezu keine, vorausgesetzt man steht entsprechend weit vom fotografierten Objekt weg. Bei einem Abstand von ca. 1-2 Meter (oder näher), sieht man etwas Unschärfe.
Dafür sind Objektive mit geringer Brennweite nicht geschaffen, ihr Aufgabengebiet ist eher die Landschaftsfotografie oder an Orten mit wenig Platz.

Das Objektiv ist wirklich gut verarbeitet. Wobei ich mir immer wieder einbilde, das sich diverse andere XF Objektive hochwertiger anfühlen.

Eine Kissenförmige Verzeichnung ist zu sehen, bei geringen Brennweiten ist das normal – jedes Weitwinkel Objektiv hat damit zu kämpfen.

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Es ist eine wunderbare Ergänzung für Brennweiten von 35-50mm und 60-90mm.

So kann man sich ein sehr gutes Reiseset aus z.B. 18mm, 35mm und 60mm zusammenstellen.
Damit ist man für die allermeisten fotografischen Situationen gewappnet.